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Radwegnetz in Düsseldorf wird ausgebaut

| OB Elbers: "Radwegnetz ist ein wichtiger Baustein im Verkehrskonzept der Landeshauptstadt"/ 1,3 Kilometer lange geplante Strecke auf der Achse zwischen Stresemannplatz und Wehrhahn ist bedeutender Lückenschluss in der Innenstadt
Die zentrale Verkehrssachse zwischen Stresemannplatz und Wehrhahn soll einen vollständigen Radweg in beide Fahrtrichtungen erhalten. Die Pläne für diesen 1,3 Kilometer langen bedeutenden Lückenschluss im innerstädtischen Radwegenetz präsentierte Oberbürgermeister Dirk Elbers am Dienstag, 14. Januar, im Rathaus. OB Elbers: "Der Ausbau des Ragwegenetzes ist ein wichtiger Baustein des modernen Verkehrskonzeptes. Diese Verbindung im Verlauf von Karl- und Worringer Straße im direkten Umfeld des Hauptbahnhofes wird eine Lücke im bestehenden Radweg schließen." Das Vorhaben ist mit Kosten von 1,547 Millionen veranschlagt. Die Planung wird nun zunächst der Bezirksvertretung 1 und in der Folge dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss vorgelegt. Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller, OB Elbers und Stadtsprecherin Natalia Fedossenko bei der Pressekonferenz zum Ausbau des Radwegnetzes
Verkehrsdezerent Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister Dirk Elbers und Stadtsprecherin Natalia Fedossenko (von links) bei der Pressekonferenz. Die Fahrbahn vom Stresemannplatz bis zum Wehrhahn soll komplett mit Radverkehrsanlagen ausgestattet werden, die dabei auch den komplexen Knotenpunkt Worringer Platz überqueren. Funktion, Charakteristik und die Verkehrsbelastung des Straßenzuges Karl-/Worringer Straße erfordern die Anlage separater Radwege. Die maximale Kfz-Belastung des Straßenzuges liegt heute im Querschnitt über 30.000 Kfz/16h. Die Fahrbahn hat je nach Abschnitt bis zu sieben Fahrstreifen, beidseitig abschnittsweise Längsparkstreifen mit Bäumen und beidseitig Gehwege. Radverkehrsanlagen sind derzeit nicht vorhanden. OB Elbers und Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller sehen sich den Plan für den neuen Radweg an
Der Verkehrsdezernent und Oberbürgermeister Dirk Elbers vor dem Plan mit der rot markierten neuen Strecke zwischen Stresemannplatz und Wehrhahn. Die Optimierung der Spuraufteilung und die konsequente Reduzierung der Aufstellbereiche vor den Signalanlagen - unter Beachtung auf das der Verkehrsbelastung entsprechende notwendige Maß - schaffen Platz für die Anlage separater Radverkehrsanlagen. Es sind durchgehend richtliniengerechte, markierte Radfahrstreifen auf der Fahrbahn vorgesehen. So entstehen in der Regel je Richtung 2,35 Meter breite Bereiche für den Radverkehr (1,60 Meter Radfahrstreifen, 0,25 Meter Breitstrich-Markierung und 0,50 Meter Sicherheitsabstand zu den Kfz-Parkstreifen). Die neuen Radwege schließen am Stresemannplatz und im Kreuzungsbereich Am Wehrhahn/Adlerstraße an vorhandene Radverkehrsanlagen und damit an das vorhandene Radwegenetz an. Für die Umgestaltung der Karl- und der Worringer Straße werden Zuwendungen beim Land NRW beantragt. Die Umsetzung soll dann 2016/2017 erfolgen.

Hintergrund-Informationen

Die Landeshauptstadt Düsseldorf fördert den Fahrradverkehr seit vielen Jahren mit einem breiten Spektrum an Maßnahmen und Aktivitäten. Grundlage der Radweg-Netzgestaltung waren und sind die sogenannten Bezirksnetze. In vielen Fällen waren die Maßnahmen hier punktueller Natur, um vorhandene Routen über Anliegerstraße sinnvoll zu verknüpfen. Die Anfang 2000 konzipierten und 2003 beschlossenen Bezirksnetze wurden kontinuierlich überarbeitet und weiterentwickelt. In diesem Rahmen wurden durch Optimierung der Flächenverteilung des knappen Straßenraumes auch Maßnahmen wie separate Radwege auf Hauptverkehrsstraßen möglich. Nachdem erfolgreich etwa auf der Adlerstraße, Grunerstraße, Bochumerstraße und Kölner Straße moderne Radfahrstreifen auf der Fahrbahn eingerichtet wurden, folgt nun der Straßenzug Karlstraße/ Worringer Straße. Im Rahmen des städtebaulichen Konzeptes "EKISO" im Bahnhofsumfeld wurde der Wunsch nach Wegen für den Radverkehr auf der Karlstraße mehrfach genannt. Auch die zuständige Bezirksvertretung hat diese Verbindung angeregt. Noch im ersten Halbjahr 2014 sollen von der Verwaltung auch die Vorschläge zum derzeit in der Erarbeitung befindlichen Hauptrouten-Netz vorgestellt werden.

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