Bei dem Symposium erhielten Bürgerinnen und Bürger erneut die Gelegenheit, sich in die Entwicklung einer Düsseldorfer Kunst- und Kulturlandschaft einzubringen. Internationale Experten lieferten mit Kurzvorträgen und einer Podiumsdiskussion dazu kreativen Input. Ziel dieser neuen Denkanstöße ist es, eine spannende Diskussion anzuregen, die nicht nur während des Symposiums, sondern auch über diesen Tag hinaus geführt werden kann.
Oberbürgermeister Thomas Geisel, Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke und der Rektor der Kunstakademie, Karl-Heinz Petzinka, begrüßten die Gäste. Wie jedes der verschiedenen Formate der Bürgerbeteiligung, die im Zuge des Projekts "Blaugrüner Ring" durchgeführt wurden, hat sich auch das Symposium bereits im Vorfeld einer überaus großen Resonanz erfreut. Über die Website www.blaugruener-ring.de hatten sich mehr als 200 Bürgerinnen und Bürger angemeldet. Die Veranstaltung war damit ausgebucht.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf sucht mit einem internationalen Wettbewerb die besten und kreativsten Ideen für den "Blaugrünen Ring". Grundlage dafür ist die seit Anfang Juli laufende Öffentlichkeitsbeteiligung. "Ihre Ideen, Ihr Vor-Ort-Wissen und Ihre Anregungen sind uns wichtig. Darauf freuen wir uns. Die Ergebnisse werden aufbereitet und den internationalen Teams zur Verfügung gestellt. So können ein umfassendes Wissen von Fachexperten sowie ein breites Ideenspektrum verschiedenster Nutzergruppen vor Ort von Anfang an in die Planungen einfließen - vom Kunstliebhaber über Spaziergängerinnen bis hin zum Spielplatzbesucher", erläutert Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen.
Über 3.500 Eingaben auf der Beteiligungs-Website
Symposium mit mehr als 200 Bürgerinnen und Bürgern
Ein Zwischenstand der bisherigen Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung wurde bei dieser Veranstaltung ebenso vorgestellt, wie der weitere Ablauf des Wettbewerbs und die parallel dazu laufenden Möglichkeiten der Beteiligung. Darüber hinaus präsentierten internationale Keynote-Speaker Beispiele aus anderen Städten und Ländern, welche sowohl die Gäste der späteren Podiumsdiskussion als auch das weitere Verfahren zum "Blaugrünen Ring" inspirieren sollen. Bei einem moderierten Austausch hatten die Bürgerinnen und Bürgern zum Abschluss des Symposiums erneut die Möglichkeit, sich zu den Stärken und Schwächen des "Blaugrünen Rings" zu äußern.