
Der Präsident des Düsseldorfer Industrie-Clubs, Joachim F. Scheele (rechts), übergab ein Kunstwerk von Günther Uecker (Mitte), das Oberbürgermeister Dirk Elbers im Namen der Stadt gerne annahm. Joachim F. Scheele erinnerte an den 30. März 2012, den Gründungstag des Industrie-Clubs vor 100 Jahren. Da habe man nicht nur feiern wollen. "Wir wollten dies auch zum Anlass nehmen, uns zu bedanken bei der Stadt, in der wir uns so wohlfühlen." Der Gedanke, dies mit einem "Uecker-Nagel" zu tun, sei von Anfang an da gewesen, jenem Symbol seiner Arbeit, "dem er zu Weltruhm verholfen hat, ein Symbol für Härte und die industrielle Entwicklung, ein Energiestatement". Und glücklicherweise sei es dann auch gelungen, den weltweit hoch angesehenen Künstler für diese Idee zu gewinnen. "Wir erleben einen Tag der Freude", erklärte Oberbürgermeister Dirk Elbers und dankte dem Industrie-Club für das großherzige Geschenk. Der "Uecker-Nagel", so OB Elbers weiter, habe einen prominenten Standort gefunden, im Bereich von Kö-Bogen und Hofgarten mitten in der Stadt, zwischen Tradition und Moderne. "Schöner kann es gar nicht sein - und geschaffen wurde er von einem Künstler, der für Düsseldorf als Botschafter in die Welt wirkt. Es ist ein großes Glück für die Stadt, dass Christine und Günther Uecker in unserer Stadt leben."

OB Dirk Elbers freut sich über den Uecker-Nagel am Kö-Bogen. Dass die Kunstmetropole Düsseldorf nicht nur in ihren angesehenen Häusern, sondern auch im öffentlichen Raum erlebbar sein müsse, sei ihm ein großes Anliegen, erklärte Oberbürgermeister Elbers weiter. "Man muss Kunst sichtbar machen. Und deshalb werbe ich immer wieder für einen Kunstwalk vom Hofgarten bis zum Ehrenhof." Mit dem "Uecker-Nagel" sei die Stadt dieser Idee ein Stück näher gekommen. Mit dem Nagel, so Günther Uecker bei der Enthüllung der Skulptur, wolle er an die industrielle Tradition an Rhein und Ruhr erinnern. Uecker zu seinem künstlerischen Konzept: "Ein Nagel mit Kopf, eingeschlagen, erinnernd an die Gründung industrieller Entwicklung, am Ort des Aufbruchs eines neuen Zeitalters, am Arbeitsplatz der größten Bevölkerungsdichte in Europa, der Vermählung von Kohle und Stahl."