
Eine Visualisierung des neuen Ballettprobenhauses in Bilk. Oberbürgermeister Dirk Elbers: "Mit diesem neuen Ballettprobenhaus bekommt die Compagnie von Martin Schläpfer sehr gute Probebedingungen, um weiterhin die exzellente künstlerische Leistung, die das Ballett am Rhein auszeichnet, den Ballettfreunden zu bieten. Es ist auch ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung der künstlerischen Arbeit von Martin Schläpfer, die er in den letzten Jahren in Düsseldorf und Duisburg geleistet hat. Wir stärken unsere Ballett-Compagnie, die heute zu den renommiertesten Compagnien in Europa zählt und freuen uns auch in Zukunft auf die Tanzkunst in Düsseldorf und Duisburg auf höchstem Niveau." Die Landeshauptstadt Düsseldorf bekennt sich mit diesem Projekt auch zur Förderung von Kunst und Kultur. "Mit dem neuen Ballettprobehaus stärken wir den Kulturstandort Düsseldorf und unterstützen das Ballett am Rhein auf dem Weg, Düsseldorf zum internationalen Tanzzentrum zu entwickeln", so der Oberbürgermeister.

Baudezernent Dr. Gregor Bonin, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Oberbürgermeister Dirk Elbers, Martin Schläpfer, Stadtkämmerer Manfred Abrahams, und Peter Coenen, Hochtief PPP Solutions GmbH (von rechts), stellten das Projekt vor. Peter Coenen, Geschäftsführer Hochtief PPP Solutions: "Ich freue mich sehr, dass Hochtief den Auftrag für dieses neue kulturelle Highlight der Landeshauptstadt Düsseldorf bekommen hat und möchte mich sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Mit den Erfahrungen aus zahlreichen PPP-Projekten weltweit wird auch das neue Ballettprobenhaus termintreu und kostensicher errichtet werden und zudem von seiner Architektur ein richtiges Highlight werden."
Der Steinberg - ein kreatives Zentrum
Das Balletprobenhaus entsteht auf einem städtischen Grundstück Am Steinberg in Düsseldorf-Bilk. Die Landeshauptstadt gewährt dem privaten Partner ein Erbbaurecht für das Grundstück. Hochtief baut das Ballettprobenhaus und vermietet es an die Deutsche Oper am Rhein. Die Landeshauptstadt erhöht ihren Zuschuss an die Deutsche Oper am Rhein entsprechend der künftigen Miete. Der Bau des Ballettprobenhauses erfolgt zu einem Fixpreis. Die Kosten für Planung, Bau und Betrieb über 30 Jahre belaufen sich stichtagsbezogen zusammen auf rund 26 Millionen Euro.
Eine simulierte Luftbildaufnahme des neuen Ballettprobenhauses Rat und Verwaltung entschieden sich für den Neubau, weil das bisherige Probenhaus in Oberkassel nicht optimal umgebaut beziehungsweise erweitert werden kann. Und auch die Wahl des neuen Standorts war nicht zufällig. Oberbürgermeister Elbers: "Der Steinberg ist in unseren Überlegungen seit längerer Zeit als ein Ort für Kultur und Kreativität angedacht. Schon heute wird der Standort geprägt durch die Wagenbauhalle der Karnevalisten. Und demnächst könnten Ateliers für Meisterschüler der Kunstakademie folgen." Der Neubau erfolgt auf einer bisher freien Fläche neben dem ehemaligen Rheinbahn-Depot. Das zweigeschossige Ballettprobenhaus wird eine Bruttogrundfläche von rund 4.600 m² und eine Nutzfläche von etwa 3.000 Quadratmetern haben. Das für den Neubau ausgewählte Grundstück bleibt im Eigentum der Landeshauptstadt Düsseldorf. Rechtzeitig zur Spielzeit 2015/2016 soll das Probenhaus fertig gestellt sein. Konzipiert wird es nach den Plänen des renommierten Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner.