- Zweitbeste Zwischenbilanz aller Zeiten; nur 2,5 % unter dem Vorjahresrekord
- Leerstandsabbau setzt sich unverändert fort; minus 17 % über alle Standorte
- Mietpreisanstiege auf breiter Front; Spitzenmiete steigt im Schnitt um gut 5 %, Durchschnittsmieten legen sogar um knapp 7,5 % zu
- Perspektiven 2018: Erneut sehr hoher Flächenumsatz und anhaltend steigende Mieten
Der Leerstandsabbau hat sich unverändert fortgesetzt. Über alle einbezogenen Standorte liegt das Leerstandsvolumen aktuell bei 4,27 Mio. m² und damit gut 17 % niedriger als noch vor einem Jahr. Der Rückgang des Angebots lässt sich in allen Städten beobachten, auch wenn er teilweise unterschiedlich stark ausfällt. Den größten Schritt machte Köln, wo der Leerstand im Jahresvergleich fast 28 % niedriger bei nur noch 213.000 m² liegt. Damit ist auch die Leerstandsrate mit 2,7 % unter die Fluktuationsreserve gefallen. In ähnlicher Größenordnung ist das Volumen in München gesunken (-27 %). Mit einem Flächenumsatz von 540.000 m² liegt die Leerstandsquote im Gesamtmarkt damit nur noch bei 2,6 % und im Stadtgebiet hat sie mit 1,8 % mittlerweile sogar die 2%-Marke nach unten durchbrochen. Aber auch in Frankfurt verringerte sich der Leerstand um 21 % auf 1,19 Mio. m², sodass die Leerstandsrate mit 7,7 % erstmals seit 15 Jahren wieder unter 8 % gefallen ist. Im CBD stehen beispielsweise nur noch rund 125.000 m² moderne Leerstände zur Verfügung und das bei einem Flächenumsatz von fast 225.000 m² alleine in den ersten drei Quartalen. Starke Rückgänge verzeichneten auch Leipzig mit fast 21 % (247.000 m²; Leerstandquote 6,6 %) und Essen mit knapp 24 % (159.000 m²; Leerstandsrate 5,1 %). In Berlin sank das Angebot um gut 17 % und erreicht aktuell 380.000 m². Die Leerstandsquote liegt in der Hauptstadt bei 2 % und spiegelt eindrucksvoll die weiterhin vorhandene Angebotsknappheit wider. Etwas geringer fiel der Rückgang mit etwa 10 % in Hamburg aus: Mit 657.000 m² stehen aber auch hier nur noch 4,7 % des Büroflächenbestands zur Verfügung, was dem niedrigsten Wert seit dem Jahr 2000 entspricht. In Düsseldorf fiel das Volumen um rund 3 % auf 881.000 m², womit die Leerstandsrate auf 9,3 % gefallen ist und wieder im einstelligen Bereich liegt. Im unter Marktgesichtspunkten besonders wichtigen Segment der modernen Leerstände war eine noch größere Dynamik zu beobachten. Innerhalb der letzten 12 Monate gingen die Leerstände über alle betrachteten Standorte um 21 % auf nur noch 1,28 Mio. m² zurück. Das ist der niedrigste Wert der letzten 18 Jahre. Gleichzeitig verfügen damit nur noch 30 % aller Leerstände über die von den Nutzern präferierte moderne und hochwertige Ausstattungsqualität. Mieten ziehen deutlich an
Die sehr guten Flächenumsätze bei gleichzeitig weiter sinkendem Angebot spiegeln sich auch in der Mietpreisentwicklung wider. Im Durchschnitt aller Städte haben die Spitzenmieten in den letzten 12 Monaten um gut 5 % zugelegt. Mit Ausnahme von Essen, wo der Wert mit 15 €/m² konstant geblieben ist, haben von dieser Entwicklung alle Standorte profitiert. Besonders dynamisch zeigte sich Berlin mit einem Anstieg der Höchstmiete um fast 10 % auf jetzt 34 €/m². Dieser Trend dürfte sich in der Hauptstadt auch im nächsten Jahr in ähnlicher Ausprägung fortsetzen. Deutlich zugelegt hat die Spitzenmiete aber auch in Frankfurt mit 7,5 %, wo mit 43 €/m² der höchste Wert seit 2001 erreicht wird. Nur leicht geringer fällt das Wachstum in Köln aus, wo plus 6 % auf 23 €/m² zu verzeichnen sind und gleichzeitig eine neue Rekordmarke erreicht wird. Auf gut 4 % beläuft sich der Anstieg in München mit aktuell 38,50 €/m². Auch in der bayerischen Landeshauptstadt dürfte damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass in den besonders nachgefragten zentralen Lagen kaum noch moderne Büroflächen zur Verfügung stehen. Jeweils knapp 4 % Wachstum sind in Hamburg und Düsseldorf zu verzeichnen, die sich mit 27 €/m² bzw. 27,50 €/m² langsam an die 30 €/m²-Marke heranpirschen. Aber auch in Leipzig hat die Top-Miete um knapp 4 % auf 13,50 €/m² angezogen und liegt damit auf einem Niveau das bislang nur in den Jahren unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung, als es nahezu kein modernes Büroflächenangebot gab, erzielt wurde. Noch stärker haben die Durchschnittsmieten zugelegt, die im Jahresvergleich über alle Standorte betrachtet um 7 % angezogen haben und damit den Trend steigender Mietpreisniveaus in allen Lagen und Marktsegmenten eindeutig unterstreichen. Perspektiven 2018: Zweitbestes Ergebnis aller Zeiten in Sicht
„Auch im letzten Quartal ist nicht von einer rückläufigen Nachfrage auszugehen. Zwar wurden die BIP-Prognosen im Vergleich zum Jahresanfang etwas zurückgenommen, das grundsätzlich stabile Wachstum wird sich aber trotzdem fortsetzen. Einher damit geht nach den neuesten Zahlen ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Anstieg der Beschäftigung. Damit stehen die Ampeln bei den wichtigsten Einflussfaktoren der Büromarktentwicklung weiter auf Grün. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass ein Großteil der Investitionsentscheidungen der Unternehmen bereits im Laufe des Jahres getroffen wurde und sich bereits in der konkreten Umsetzungsphase befindet. Vor diesem Hintergrund spricht alles für einen erneut sehr hohen Flächenumsatz, der voraussichtlich das zweitbeste jemals erfasste Jahresergebnis darstellen wird. Gleichzeitig sollte sich der Leerstandsrückgang auch in den letzten drei Monaten des Jahres fortsetzen, sodass sich in vielen Städten noch keine Entspannung beim gerade in den zentralen Lagen zu geringen Flächenangebot abzeichnet. Damit sind die Weichen für weitere Mietpreissteigerungen sowohl im verbleibenden Quartal 2018 als auch für 2019 gestellt“, prognostiziert Riza Demirci. Alle Pressemitteilungen finden Sie auch auf unserer Homepage www.realestate.bnpparibas.de (Unterpunkte "Presse" / "Pressemitteilungen"). Pressekontakt: Chantal Schaum – Tel: +49 (0)69-298 99-948, Mobil: +49 (0)174-903 85 77, chantal.schaumbnpparibas.com Jessica Schnabel – Tel: +49 (0)69-298 99-946, Mobil: +49 (0)173-968 60 86, jessica.schnabel@bnpparibas.com Melanie Engel – Tel: +49 (0)40-348 48-443, Mobil: +49 (0)151-117 615 50, melanie.engel@bnpparibas.com Über BNP Paribas Real Estate BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Mit 5.100 Mitarbeitern unterstützt das Unternehmen Eigentümer, Mieter, Investoren und die öffentliche Hand in ihren Projekten dank lokaler Expertise in 36 Ländern (davon eigene Standorte in 15 Ländern und Allianzpartner in weiteren 21 Ländern) in Europa, Nahost und Asien. BNP Paribas Real Estate erzielte 2017 einen Umsatz von 811 Mio. €. 2017 hat die Gruppe ihr Wachstum mit der Übernahme von Strutt & Parker, einem der wichtigsten unabhängigen Akteure auf dem britischen Immobilienmarkt, fortgesetzt. BNP Paribas Real Estate ist Teil der BNP Paribas Gruppe. Weitere Informationen: http://www.realestate.bnpparibas.com Über BNP Paribas in Deutschland BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 190.000 Mitarbeitern in 74 Ländern vertreten, davon über 146.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht nahezu dem einer Universalbank. www.realestate.bnpparibas.de