
Oberbürgermeister Thomas Geisel und Rainer Pennekamp, Arbeitsdirektor der Stadtwerke, beim Rundgang mit der Künstlerin Tita Giese auf dem neu gestalteten Platz am südlichen Ende der Berliner Allee. "Mit der neuen Bepflanzung und dem neuen Trinkbrunnen ist der Ernst-Reuter-Platz als Tor zur Innenstadt verschönert und aufgewertet worden. Gleichzeitig haben die Stadtwerke mit der Infrastruktur für die Elektromobilität hier einen weiteren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt geleistet", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Im Rahmen des 1. Bauabschnittes des Kö-Bogens mussten im Bereich des ehemaligen Tausendfüßlers die Palmen- und Bambuspflanzen entfernt werden. Nach einer Zwischenlagerung auf dem Bauhof des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, haben die Pflanzen am Ernst-Reuter-Platz nun einen neuen Standort gefunden. Nach einem Konzept von Tita Giese wurden die Palmen- und Bambuspflanzen jetzt in die bereits vorhandenen, mit Randsteinen eingefassten Grünflächen des Ernst-Reuter-Platzes auf 543 Quadratmeter neu arrangiert. Des Weiteren wurden vorhandene Straßenbäume ausgelichtet, damit neu gesetzten Clematispflanzen an den Bäumen hochranken können. Dafür mussten 28 Kletterschnüre an den oberen Ästen befestigt werden. Von Mai bis Oktober werden die Clematis' dem Platz mit ihren rosa und weißen Blüten zusätzlichen Reiz verleihen. Nachts wird die neue Bepflanzung angestrahlt. Ergänzend dazu sind die dreigeteilte Mittelinsel in der Karl-Rudolf-Straße und die vier Baumscheiben am östlichen Fahrbahnrand mit Präriegras bepflanzt worden. Mit dem gleichen Grasbewuchs wurden auf der Hüttenstraße auch die beiden Grünstreifen entlang der Straßenbahntrasse sowie zwei Baumscheiben vor Hausnummer 13 und 15 versehen. Das pflegeleichte Präriegras bedeckt eine Fläche von insgesamt 516 Quadratmetern. Es benötigt weder künstliche Bewässerung noch Pflege und muss nur einmal im Jahr nach dem Winter gemäht werden.