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Wieder ein Rekord auf dem Hotel-Investmentmarkt


02.11.2017 Hotelmarkt

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Marktzahlen zum 3. Quartal 2017


Mit einem Transaktionsvolumen von knapp 3,07 Mrd. € vermeldet der Hotel-Investmentmarkt abermals einen neuen Rekordumsatz. Bereits zum vierten Mal in Folge konnte damit eine neue Bestmarke verkündet werden, auch wenn die Steigerungsraten in den vergangenen beiden Jahren geringer als zuvor ausgefallen sind: Nach einem Zuwachs von 3 % von Q1-3 2015 auf Q1-3 2016 liegt das aktuelle Ergebnis rund 4 % über dem Vorjahreswert. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.
 
„Während Portfolios zuletzt einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Ergebnis hatten, ist der aktuelle Zuwachs allein auf einzelne Hotelverkäufe zurückzuführen, deren Umsatzvolumen um 23 % auf fast 2,3 Mrd. € gestiegen ist“, sagt Alexander Trobitz, Head of Hotel Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. Im Portfoliosegment wurde sogar ein Rückgang auf rund 800 Mio. € registriert (-28 %). Bisher größte Transaktion ist der Verkauf von 11 Häusern der Intercontinental Group aus dem ehemaligen SITQ-Portfolio, die Apollo mit zwei weiteren Objekten in den Niederlanden an Invesco Real Estate verkauft hat.
 
Auf der Nachfrageseite haben sich die traditionell starken Spezialfonds mit deutlichem Abstand von allen übrigen Investorengruppen abgesetzt. Sie tätigten bei Weitem die meisten Investments und erreichen damit einen Anteil von 36 %. Insgesamt summiert sich ihr Engagement in den ersten drei Quartalen auf deutlich mehr als eine Milliarde Euro. Aber auch andere Käufer zeigen nach wie vor starkes Interesse an dieser Assetklasse. So kommen Investment/Asset Manager und Family Offices jeweils auf gut 9 %, Equity/Real Estate Funds sowie offene Fonds auf knapp 7 %. Pensionskassen steuern weitere 6 % und Versicherungen 5 % bei. Der hohe Anteil aller übrigen Gruppen (21 %) zeugt darüber hinaus von der großen Bandbreite von Investoren, die Hotels in ihr Portfolio aufgenommen haben.
 
Während ausländische Investoren in der Vergangenheit leicht überwogen haben, liegen im aktuellen Zeitraum inländische Käufer knapp in Führung. Auf sie entfällt mit 55 % etwas mehr als die Hälfte der Investments. Insgesamt haben sie knapp 1,7 Mrd. € in Hotels angelegt, so viel wie noch nie zuvor. Auf Platz zwei folgen Investoren aus dem europäischen Ausland mit rund 18 % sowie nordamerikanische Käufer (16 %). Rund 7 %, und damit deutlich mehr als 200 Mio. €, entstammen dem asiatischen Raum.
 
Auch an den sieben großen Investmentstandorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München) hat das Hotel-Investmentvolumen im Vorjahresvergleich deutlich angezogen. Mit rund 2,16 Mrd. € liegt es in der Summe nicht nur 13 % über dem Vorjahreswert, sondern kommt auch einer neuen Bestmarke gleich. Allerdings konnten nicht alle Standorte gleichermaßen am Anstieg partizipieren. So katapultierte sich München dank eines wahren Feuerwerks an Verkäufen mit mehr als 900 Mio. € auf Platz eins. Zudem fließen mit dem Holiday Inn Munich City Center und dem Pullman in Schwabing gleich zwei der drei größten Hotelverkäufe in das Münchener Volumen. Die Hauptstadt Berlin, die im Vorjahr noch stark von den Hotels des Interhotel-Portfolios profitierte, muss sich nun mit Rang zwei begnügen. Dank  mehrerer Abschlüsse im mittleren zweistelligen Millionenbereich steuert sie aber immer noch stolze 579 Mio. € bei. Rang drei geht an die Hansestadt Hamburg, die mit Hilfe des Radisson Blu auf rund 355 Mio. € kommt. Dreistellige Millionenbeträge wurden darüber hinaus noch in Düsseldorf (120 Mio. €) und Leipzig (104 Mio. €) angelegt. Köln und Frankfurt bleiben dagegen mit 74 Mio. € beziehungsweise 27 Mio. € noch deutlich unterhalb dieser Grenze.
 
Grundsätzlich verteilt sich der Investmentumsatz recht gleichmäßig auf die verschiedenen Größenklassen, was die breite Nachfrage bestätigt. Während die größte Klasse ab 100 Mio. € mit rund 760 Mio. € (Anteil 25 %) deutlich geringer besetzt ist als im Vorjahr, haben insbesondere Verkäufe zwischen 10 und 25 Mio. €(+46 % auf über 540 Mio. € bzw. einen Anteil von 18 %) und zwischen 50 und 100 Mio. € (+41 % auf knapp 1,01 Mrd. €) zulegen können. Letztere ist mit rund einem Drittel des Ergebnisses auch die umsatzstärkste. Weitere 20 % entfallen auf das Segment zwischen 25 und 50 Mio. €. Kleinere Hotelverkäufe unter 10 Mio. € kommen mit gut 4 % auf einen ähnlichen Anteil wie im Vorjahr.
 
Perspektiven
„Bereits seit mehreren Jahren schwingt sich der Hotel-Investmentmarkt von einem Rekord zum nächsten. Ein erneutes Erreichen oder gar Überschreiten des bisherigen Spitzenwertes aus dem Vorjahr, in dem knapp 5,2 Mrd. € erreicht wurden, ist zwar grundsätzlich möglich, hängt jedoch wesentlich von zwei Faktoren ab – der Bautätigkeit, die ein wesentlicher Faktor für das Angebot im Einzelsegment ist, und der Bereitschaft von Bestandshaltern, sich vor dem Hintergrund gestiegener Preise von größeren Beständen zu trennen. Auch wenn die Angebotsseite dementsprechend mit ein paar Fragezeichen versehen ist, ist sicher, dass auf der Nachfrageseite die Weichen für ein sehr gutes Schlussquartal definitiv gestellt sind“, prognostiziert Alexander Trobitz.

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Über BNP Paribas Real Estate
BNP Paribas Real Estate ist ein führender internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden in mehr als 180 Büros umfassende Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. Das Unternehmen ist in 36 Ländern präsent (davon eigene Standorte in 16 Ländern und Kooperationspartner in weiteren 20 Ländern) und liefert mit 3.900 Mitarbeitern lokalen Service. BNP Paribas Real Estate ist eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas und erzielte 2016 einen Umsatz von 704 Mio. €. Im Bereich Property Development wurden 154.000 m² fertiggestellt sowie mit dem Bau von über 1.500 Wohneinheiten begonnen. Im Investment Management wurde ein Anlagevermögen von 24,1 Mrd. € in Europa sowie im Property Management 38 Mio. m² Fläche verwaltet. Der Geschäftsbereich Transaction erreichte in Europa einen Flächenumsatz von 6,2 Mio. m²; das Investitionsvolumen belief sich auf 19 Mrd. €.
BNP Paribas Real Estate hat 2017 Strutt & Parker, einen der wichtigsten unabhängigen Akteure auf dem britischen Immobilienmarkt, übernommen.
 
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