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SWD schafft Wohnraum in Flingern


24.08.2020 Markt für Wohnungbauflächen

Drei Mehrfamilienhäuser ergänzen bestehende Siedlungsbebauung und sorgen für günstigen Wohnraum. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Dr. Heinrich Labbert, Geschäftsführer der SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf, haben heute an der Eythstraße in Flingern den ersten Spatenstich für drei neue Mehrfamilienhäuser gesetzt.


An der Eythstraße, der Benzstraße und der Körtingstraße entstehen drei fast baugleiche Gebäude mit insgesamt 32 Wohnungen. Die Wohnungen werden zu 100 Prozent öffentlich gefördert. Fertiggestellt sein sollen sie zu Beginn des Jahres 2022. Die Häuser werden als Nachverdichtung auf drei großen Grünflächen errichtet, die jeweils zwischen den Gebäuderiegeln der bestehenden Siedlung liegen. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten werden die Grünflächen komplett neugestaltet, so dass die Aufenthaltsqualität mit parkähnlichen Anlagen deutlich optimiert wird. Die neuen Gebäude entstehen am nördlichen Rand der Siedlung Flinger Broich, die zwischen 1929 und 1931 errichtet wurde und heute vor allem Hellweg-Siedlung genannt wird.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Düsseldorf benötigt bezahlbaren Wohnraum und dieser muss auch über eine Nachverdichtung mit Augenmaß realisiert werden. Mit den drei neuen Mehrfamilienhäusern in Flingern beweist die SWD, wie man eine solche Maßnahme umsetzen kann. Besonders wichtig ist dabei, dass alle Wohnungen komplett öffentlich gefördert sind und so genau die Bevölkerungsgruppen erreichen, für die der freie Wohnungsmarkt nur wenig Chancen bietet. Es ist wichtig, dass Düsseldorf eine Stadt für Menschen aus allen Einkommensgruppen bleibt und genau das ermöglicht die SWD mit diesem Projekt."
 
SWD-Geschäftsführer Heinrich Labbert: "Auf den drei Grundstücken wird die SWD rund 8,5 Mio. Euro investieren, um fast 2.200 m2 Wohnraum von sehr guter Qualität zu schaffen. Die Nachverdichtung erfolgt dabei in einer Siedlung, die vor rund 90 Jahren ebenfalls mit der Intention, bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen, errichtet wurde. Das passt einfach aus unserer Sicht.100 Prozent öffentliche Förderung der Neubauten bedeuten konkret, dass 21 der entstehenden Wohnungen eine Kaltmiete in Höhe von nur 6,80 Euro/m2 haben werden und elf Wohnungen eine Kaltmiete von 7,60 Euro/m2. Die Mieten dieser Wohnungen liegen also um bis zu 50 Prozent unter der Durchschnittsmiete für eine Neubauwohnung in Düsseldorf, die aktuell bei 13,74 Euro/m2 liegt und in Zukunft weiter steigen dürfte."
 
Die drei Mehrfamilienhäuser
Zu Beginn des Jahres 2022 sollen die drei neuen Gebäude fertiggestellt sein. Dann werden elf Zwei-Zimmer-Wohnungen, 19 Drei-Zimmer-Wohnungen und zwei Vier-Zimmerwohnungen für die Mieterinnen und Mieter bereitstehen. Der Zuschnitt der barrierefreien Wohnungen stellt dabei sicher, dass sowohl Alleinstehende als auch Paare und Familien ein neues Zuhause finden werden. Freuen können sich die Mieter auf helle Wohnungen mit großen Fenstern, die über niedrige Brüstungen verfügen oder sogar bis zum Boden reichen. Alle Wohnungen werden über große Balkone und im obersten Stockwerk sogar über Terrassen verfügen. Die Mehrfamilienhäuser werden als energiesparende KfW-Effizienzhäuser 55 errichtet und darüber hinaus an das Fernwärmenetz angeschlossen sein, so dass die CO2-Emissionen der Gebäude wirksam reduziert werden. Für die PKW der Bewohner sind 25 Stellplätze vorgesehen.
 
Die Fassaden der Häuser sollen hell verputzt werden. Flächen in dunkler Klinkeroptik auf Höhe des Erdgeschosses sorgen für ein ebenso interessantes wie hochwertiges Erscheinungsbild. Jede der drei Grünflächen, auf denen die Gebäude jeweils auf einer Grundfläche von 280 m2 entstehen, wird im Anschluss an die Bauarbeiten komplett neugestaltet. Wo bisher vor allem reine Rasenflächen das Bild dominierten, sollen drei parkähnliche Bereiche mit Sitzmöglichkeiten und Spielplätzen gestaltet werden. So werden die Flächen nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch zu echten Orten der nachbarschaftlichen Kommunikation, die den gesamten Bereich der Siedlung auch für die bisherigen Bewohner aufwerten.
 
Eine große Siedlung bedarf großer Projekte
Die Großsiedlung Flinger Broich/Hellweg steht besonders im Fokus des Unternehmens. Die vier Gebäuderiegel, zwischen denen nun eine Nachverdichtung erfolgt, sind bereits zu Beginn des Jahrtausends modernisiert und energetisch saniert worden. Auf der mittleren von den drei Flächen, die jetzt zum Teil bebaut werden, will die SWD zukünftig ein weiteres Gebäude gleicher Bauart errichten. Aktuell befindet sich dort an der Benzstraße noch ein gewerblich genutztes Gebäude, das durch ein weiteres Mehrfamilienhaus ersetzt werden soll. Der Bauantrag für diese Maßnahme ist bereits gestellt worden.
 
In den Jahren 2017 und 2018 wurden am östlichen Rand der Siedlung in den Häusern Dieselstraße 80-86 schon 24 Wohnungen komplett modernisiert. Das umfangreichste Projekt ist jedoch die Gesamtmodernisierung der denkmalgeschützten Häuser am Hellweg. In insgesamt neun Bauabschnitten sollen hier sukzessive 280 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 15.500 m2 im Verlauf des Jahrzehnts komplett modernisiert und an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Auch die Wohnungsgrundrisse werden angepasst. Die Gesamtkosten dieses Projekts belaufen sich auf mehr als 36 Mio. Euro. 200 Wohnungen werden öffentlich gefördert. Der erste Bauabschnitt mit 24 Wohnungen wurde Anfang dieses Jahres begonnen und soll im Februar 2021 abgeschlossen sein. Die jetzt im Zuge der Nachverdichtung entstehenden drei Häuser werden auch als neues Zuhause für Mieter dienen, die aufgrund der Modernisierung am Hellweg eine Ersatz-Wohnung benötigen. Die SWD bietet diesen Mietern Ersatzwohnungen an und hilft mit einem "Rundum-Sorglospaket" beim Umzug.

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