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Landeshauptstadt Düsseldorf: Neue Schulgebäude, neue Mensen, neue Sporthalle


28.04.2017

Die Landeshauptstadt will weitere 50 Millionen Euro in Düsseldorfer Schulen investieren. Gleich vier Projekte, für die entsprechende Ausführungs- und Finanzierungsbeschlüsse gefasst werden sollen, stehen unter anderem am Dienstag, 2. Mai, im Bauausschuss auf der Tagesordnung.


Die Schulbau-Offensive der Landeshauptstadt Düsseldorf soll weiter fortgesetzt werden: Wenn der Bauausschuss am Dienstag, 2. Mai, 16 Uhr, im Rathaus zu seiner Sitzung zusammen kommt, dann geht es unter anderem gleich um vier Schulbauprojekte, für die entsprechende Ausführungs- und Finanzierungsbeschlüsse gefasst werden sollen. Das Gesamtvolumen der Erweiterungs- und Modernisierungs-Maßnahmen wird sich dabei auf rund 50,4 Millionen Euro belaufen.

"Wir müssen weiter Tempo beim Ausbau und der Sanierung von Schulen machen. Die laut aktueller Schülerprognose stetig steigenden Schülerzahlen sorgen dafür, dass neben der Erweiterung von Schulstandorten auch der Bau neuer Mensen und Sporthallen erforderlich ist. Von den Baumaßnahmen werden neben den Schülerinnen und Schülern auch die Lehrerschaft sowie darüber hinaus auch der Vereinssport in Düsseldorf profitieren", erklärt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Hier ein Überblick über die vier Schulbaumaßnahmen, die im Bauausschuss am 2. Mai beraten werden:

Gesamtschule Stettiner Straße
An der Stettiner Straße wird die Fritz-Henkel-Schule seit dem Schuljahr 2016/17 sukzessive aufgelöst und dort zugleich eine vierzügige Gesamtschule eingerichtet. Am Standort sollen künftig rund 900 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Dazu sind die Errichtung eines dreigeschossigen Neubaus mit Klassen- und naturwissenschaftlichen Fachräumen sowie der Umbau des Verwaltungstraktes inklusive Erweiterung der bestehenden Mensa erforderlich. Zudem ist für den Schulsport der Neubau einer Zweifachsporthalle erforderlich, die auch vom Vereinssport genutzt werden kann.

Die Belange der Menschen mit Behinderung sind sowohl bei der Planung der Sporthalle als auch bei der Konzeption des Neu- und Umbaus vollständig berücksichtigt worden. Die vorliegenden Planungen sind mit der Schule abgestimmt.  Die geplante Bauzeit beträgt 26 bis 28 Monate, die Kosten belaufen sich auf 24,8 Millionen Euro. Geplanter Baubeginn: 1. Quartal 2018; Fertigstellung: 2. Quartal 2020. Realisiert werden soll die Maßnahme durch die Immobilien Projekt Management GmbH (IPM).

Max-Planck-Gymnasium
Die Zügigkeit des Max-Planck-Gymnasiums in Stockum soll ab dem Schuljahr 2018/19 sukzessive um einen auf insgesamt fünf Züge erhöht werden. Damit wird die Schule einen Zuwachs von rund 300 Schülerinnen und Schülern auf dann 1.200 bekommen. Das dafür erforderliche Raumprogramm soll durch einen dreigeschossigen Erweiterungsbau sowie durch die Umnutzung von Bestandsflächen realisiert werden. Die geplante Bauzeit beträgt 36 Monate, die Kosten belaufen sich auf 14 Millionen Euro.

Die Maßnahme soll in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden: Der erste Bauabschnitt umfasst die Errichtung eines Neubaus mit Räumen für Naturwissenschaften, Mensa (Cook and Chill-Küche), Musikraum und fünf Mehrzweckräumen. Anschließend erfolgen die notwendigen Arbeiten im Bestandsbau. Die gesamte Schule wird zudem gemäß den Vorgaben von e-school ertüchtigt und ausgestattet. Ebenfalls werden die Vorgaben für Barrierefreiheit umgesetzt. Die vorliegenden Planungen sind mit der Schulleitung abgestimmt.  Geplanter Baubeginn: 4. Quartal 2017; Fertigstellung: 4. Quartal 2020.

Gymnasium Am Poth
Das Gymnasium Am Poth in Gerresheim, das derzeit von 935 Schülerinnen und Schülern in 26 Klassen und durchschnittlich 18 Oberstufen-Kursen besucht wird, wird schrittweise um einen Zug auf fünf Züge erhöht. Aufgrund des zusätzlichen Raumbedarfs soll das Gymnasium nun einen Erweiterungsbau erhalten. Das Untergeschoss des Gebäudes wird Ganztagsflächen und Musikräume beherbergen. Im Erdgeschoss werden Mensa und Küche eingerichtet, in den beiden Obergeschossen entstehen je fünf Klassenräume. 

Im Zuge der Neubaumaßnahme Am Poth soll das Kunstwerk "Trigon", das auf einer Grünfläche vor dem Gymnasium steht, nun seinen ursprünglich angedachten Standort im Innenhof der Schule erhalten. Die Umsetzung des "Trigon" aus dem Jahre 1958 ist mit seinem Erschaffer Friederich Werthmann abgestimmt und wird von dem Künstler ausdrücklich begrüßt. An der derzeitigen Stelle des Kunstwerks soll die Baugrube für den Erweiterungstrakt errichtet werden.    

Die Belange der Menschen mit Behinderung sind bei den Planungen berücksichtigt worden. Die vorliegenden Planungen sind mit der Schule abgestimmt.  Die geplante Bauzeit beträgt 21 Monate, die Kosten belaufen sich auf 8,9 Millionen Euro. Geplanter Baubeginn: 3. Quartal 2017; Fertigstellung: Ende August 2019. Realisiert werden soll die Maßnahme durch die Immobilien Projekt Management GmbH (IPM).

Georg-Büchner-Gymnasium
Das Georg-Büchner-Gymnasium soll am Standort Tersteegenstraße 62/Felix-Klein-Straße 3 eine neue Mensa erhalten. Das derzeitige Aufbau-Gymnasium wird seit Beginn des Schuljahres 2016/17 sukzessive in ein Regelgymnasium mit erweiterter Oberstufe umgewandelt. Die Schule soll in der Sekundarstufe I vierzügig und in der Sekundarstufe II bis zu achtzügig geführt werden. Die neue Mensa, die zum Schuljahr 2018/19 den Betrieb aufnehmen soll, soll für insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler, die in zwei Schichten essen, eingerichtet werden. Die Essenszubereitung erfolgt nach dem Cook & Chill-Verfahren.

Im Mensa-Neubau werden die Vorgaben für die Barrierefreiheit umgesetzt.  Die geplante Bauzeit beträgt 10 bis 12 Monate, die Kosten belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro. Geplanter Baubeginn: 3. Quartal 2017; Fertigstellung: 3. Quartal 2018.