Landeshauptstadt Düsseldorf: Düsseldorfs MedienHafen weiter gestalten


23.11.2017 Markt für Büroflächen

Die positive Entwicklung des Düsseldorfer MedienHafens geht weiter!


Oberbürgermeister Geisel kündigte anlässlich des 2. "Immobiliendialog Wirtschaftsraum Düsseldorf" die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für die derzeit brachliegende Landzunge der Kesselstraße an. Ziel ist, in diesem Übergangsbereich zum Wirtschaftshafen die Entwicklung des Standortes MedienHafen städtebaulich abzuschließen.

Die Grundlagen für den der Bauleitplanung vorgeschalteten Wettbewerb werden bisher in einem Rohkonzept für einen späteren Masterplan zusammengefasst. In diesem sollen sowohl die gesamtstädtischen, als auch die standortbezogenen Anforderungen – auch die vorhandener und zukünftiger Nachbarn – einbezogen werden. Auch wichtige Einzelnutzer können im Rahmen eines Gesamtkonzeptes noch Berücksichtigung finden, beispielsweise die seit Jahren nach einem neuen Standort für ihr Leistungszentrum suchenden Sportler des Rudervereins Germania 1904 e.V. Mit der Beauftragung einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung wird sich die Bezirksvertretung 3 daher bereits in ihrer nächsten Sitzung am 5. Dezember 2017 befassen.

"Der Stadt geht es bei der Entwicklung der Kesselstraße um die Weichenstellung zu einer attraktiven Gewerbeentwicklung mit mehr Stadt- und Lebensqualität, Freiräumen, Verbindungswegen, mehr Offenheit - auch in der räumlichen Dimension als Ort für alle, die Anlieger, aber auch die Besucher. Dies ermöglicht Kommunikation und fördert Kreativität. Auch heute schafft der spannungsreiche Kontrast der unterschiedlichen Architekturen und die spektakulären Perspektiven und Sichtachsen die besondere Atmosphäre des MedienHafens", so Planungs- und Mobilitätsdezernentin Cornelia Zuschke.

Ein erstes, an der Spitze der Landzunge vorgelagertes Projekt stellte Oberbürgermeister Thomas Geisel mit dem "Pier One" vor. Anknüpfend an den Jahre zurückliegenden Vorschlag, die Landzungen im Medienhafen mit den sogenannten "living bridges" zu verbinden, entstand die Idee, die weiteren Brücken mit einem der Kesselstraße vorgelagerten Pier zu verknüpfen. So findet die seit Jahren von den Bürgern sehr gut angenommene Brücke von der Kaistraße zum Hyatt auf der Speditionsstraße ihre Fortsetzung. Darüber hinaus ermöglicht der Pier die Verbindung von Speditionstraße, Kesselstraße und Weizenmühlenstraße. Solch ein Pier stünde auf Pfählen über der Wasserfläche und wäre charakterisiert durch langgestreckte, hafentypische Baukörper. Die angedachte Nutzung als Bürogebäude mit Gastronomie oder eventuell Hotel würde zur Belebung des Standortes beitragen.

Für dieses Projekt soll nach Behandlung in den städtischen Gremien das Bauleitplanverfahren starten, das ebenfalls die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern vorsieht. Initiator des "Pier One" ist der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven. Die Realisierung ist für 2022 geplant.