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Landeshauptstadt Düsseldorf: 138 neue Wohneinheiten sollen auf dem Areal des Franziskanerklosters entstehen


17.05.2017 Markt für Wohnungbauflächen

Die Vorlage für den Satzungsbeschluss geht zur Beratung in die politischen Gremien


Die Landeshauptstadt steht vor der Aufgabe, ausreichend qualitätsvollen Wohnraum für die wachsende Bevölkerung bereitzustellen. Innerstädtische Flächenpotenziale, wie das Areal des Franziskanerklosters, bieten sich für eine konsequente Weiterentwicklung von Wohnraum an.

Das Franziskanerkloster verlässt nach über 160 Jahren den Standort an der Immermannstraße/Oststraße und setzt seine wichtige soziale Arbeit an anderer Stelle im Stadtgebiet fort. Durch die Verlagerung eröffnet sich die Möglichkeit, diese Fläche für den Wohnungsbau ergänzt mit Büros vorzusehen. Dazu wurde im Frühjahr 2014 ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Als Sieger ging der Entwurf von Römer Partner Architekten aus Köln hervor. Auf der Grundlage des Siegerentwurfes wurde durch die Landeshauptstadt, gemeinsam mit dem Investor, der Pandion GmbH, der Bebauungsplan Nr. 01/008 – Klosterstraße/Oststraße – entwickelt, der am 13. Juli im Rat förmlich als Satzung beschlossen werden soll. Am Freitag, 19. Mai, wird die Bezirksvertretung 1 die Vorlage in ihrer Sitzung beraten.

Die Planung sieht 138 Wohneinheiten vor. Das Handlungskonzept Wohnen kommt vollumfänglich zum Tragen. So sollen beispielsweise entlang der Oststraße Wohngruppen entstehen. Die Wohnbebauung ist in erster Linie im Blockinneren und entlang der Klosterstraße vorgesehen sowie entlang der Oststraße ab dem 1. Obergeschoss. Der Erdgeschossbereich an der Oststraße soll für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleister sowie eine Großtagespflege zur Verfügung stehen.

Die geplante Anordnung der Baukörper lässt an der Immermannstraße/Oststraße einen kleinen vorgelagerten Platz entstehen. Diese besondere städtebauliche Situation wird durch eine Überhöhung des hier geplanten Baukörpers mit vierzehn Geschossen und einer absoluten Höhe von rund 52 Metern betont. In dem Hochpunkt ist aktuell eine Büronutzung sowie im Erdgeschoss eine Gastronomie vorgesehen.

Das Projekt zeigt, dass durchaus Potenziale für innerstädtischen Wohnraum im Stadtgebiet liegen und einen nennenswerten Beitrag für dringend benötigten Wohnraum in Düsseldorf leisten können. Dazu Düsseldorfs Beigeordnete für Planen, Bauen und Grundstückswesen, Cornelia Zuschke: "Hier bietet sich die Chance, mitten in der Innenstadt neuen und zudem noch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der Siegerentwurf von Römer Partner Architekten nimmt die städtebaulichen Bezüge aus dem Umfeld auf und entwickelt diese konsequent weiter." Der Baustart für das Projekt ist laut Entwickler Pandion noch in diesem Jahr geplant.

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Text: Frisch, Michael