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BNP Paribas Real Estate: Düsseldorfer Hotelmarkt: Gästezahlen im Aufwind und viel Dynamik


11.05.2018 Hotelmarkt

Mit rund 2,9 Mio. Gästeankünften in Düsseldorfer Hotels wurde 2017 das Vorjahresergebnis um satte 6 % übertroffen und damit ein neuer Rekordwert erzielt, der sich nahtlos in den Wachstumstrend der Vorjahre einreiht: Seit 2010 erhöhte sich die Besucherzahl um insgesamt 38 %, was die steigende Attraktivität der Stadt eindrucksvoll unterstreicht. Dies ergibt der „City Report Hotelmarkt Düsseldorf“ von BNP Paribas Real Estate.


Auch die Entwicklung der Übernachtungszahlen kennt derzeit nur eine Richtung: Im Jahr 2017 verbuchten Hotels insgesamt 4,7 Mio. Übernachtungen und damit 35 % mehr als im Jahr 2010. Der Anteil ausländischer Besucher stieg währenddessen um zwei Prozentpunkte auf 38 %. „Dieser vergleichsweise hohe Wert dient als Beleg für die internationale Bedeutung Düsseldorfs als Messestandort und Businessdestination. Die größten europäischen Besuchergruppen kommen dabei aus Großbritannien und den Niederlanden“, erläutert Alexander Trobitz, Head of Hotel Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. Die wichtigsten Quellmärkte aus Übersee sind die arabischen Golfstaaten, die USA, China und natürlich Japan, das beste Verbindungen zu Düsseldorf unterhält.

Um die sehr dynamische Nachfrageentwicklung bedienen zu können, wurde auch das Angebot ausgeweitet, was sich in der deutlich gestiegenen Bettenanzahl widerspiegelt. Die Zunahme der Betten führte allerdings nicht gleichzeitig zu einem vergleichbaren Anstieg der Hotels. Konkret kletterte die Anzahl der Hotelbetten zwischen 2010 und 2017 um 20 % auf einen Spitzenwert von 26.910, während die Anzahl der Betriebe im gleichen Zeitraum mit 215 in etwa gleichblieb. Die Ursache hierfür liegt vor allem in der größeren Übernachtungskapazität der zwischenzeitlich errichteten Hotelneubauten. Beispielsweise hat sich die Bettenanzahl der seit 2015 eröffneten Häuser gegenüber dem langjährigen Mittel von 109 Betten mehr als verdoppelt. Dass die Übernachtungen im gleichen Zeitraum aber erheblich stärker zugelegt haben als das Angebot, unterstreicht den großen Bedarf, der auch mittelfristig noch vorhanden ist. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die in diesem Zusammenhang ebenfalls weiter gestiegene Auslastungsquote sich positiv in den Performance-Kennzahlen der Düsseldorfer Hotellerie niederschlägt. 

 

Breites Angebot im Mid- und Upscale-Segment sowie zahlreiche Neueröffnungen
Die Neueröffnungen der vergangenen Jahre dokumentieren einmal mehr den übergeordneten Trend zu markengebundenen Hotelkonzepten. Die meisten Neuzugänge entfielen dabei auf das Upscale- bzw. Upper-Midscale-Segment, aber auch Hotelgäste mit kleinerem Geldbeutel kommen im Zuge der Eröffnung des dritten B&B Hotels sowie des Einzugs von McDreams in Düsseldorf auf ihre Kosten. Darüber hinaus etabliert sich Düsseldorf immer mehr als Entwicklungs-Hotspot nationaler wie internationaler Hotelketten: Sowohl das von Lokalmatador Lindner konzipierte Lifestyle-Label me and all als auch das Longstay-Konzept House aus der Produktschmiede der Hyatt-Gruppe wählten Düsseldorf als Standort für ihren Markteintritt in Deutschland.

Der Hotelmarkt Düsseldorf entwickelt sich dynamisch weiter und erwartet vor allem im Stadtzentrum, im Bereich des Bahnhofs Düsseldorf-Wehrhahn und am Flughafen zahlreiche Neuzugänge; vornehmlich im Mid- und Upscale‑Segment. Was besonders ins Auge fällt, ist die hohe Anzahl an Konversionsprojekten: Für das HENRI Hotel am Wehrhahn, das NYX Hotel in Mörsenbroich, das Ruby Leni Hotel in der Jahnstraße, das Ruby Coco Hotel an der Ecke Steinstraße/Königsallee sowie das Carathotel in der Oststraße finden gleich fünf Büro- bzw. Geschäftshäuser eine neue Verwendung als Hotelimmobilie. Hieraus wird ersichtlich, dass Projektentwickler und Investoren zunehmend auf kreative Lösungen zurückgreifen, um auf dem lukrativen Hotelmarkt Fuß zu fassen und dem intensiven Wettbewerb um die knappen Flächen auszuweichen. Tatsächlich hat das stabile Wachstum des Düsseldorfer Hotelmarkts in den vergangenen Jahren zu einer prall gefüllten Projektpipeline geführt, die sich bis einschließlich 2020 auf bis zu 35 % des derzeitigen Gesamtbestands an Hotelzimmern beläuft.

Ausblick: Düsseldorf boomt!
Düsseldorf hat in den vergangenen Jahren zweifelsohne einen festen Platz in der Riege der bedeutendsten deutschen Hotelstandorte eingenommen. Die Stadt verfügt über ein breit diversifiziertes Hotelangebot und hat sich bei der Erprobung innovativer Hotelkonzepte mitunter als Vorreiter präsentiert. Zudem geht es sowohl bei den Übernachtungszahlen als auch bei den Performancekennziffern derzeit nur in eine Richtung. „Dies alles lässt nur einen Schluss zu: Düsseldorf boomt! Für die nächsten Jahre zeichnen sich jedoch vor allem durch eine deutliche Ausweitung der Bettenkapazitäten neue Herausforderungen für die Marktteilnehmer ab. Zumindest kurzfristig ist eine Anpassung der Performancezahlen nicht auszuschließen. Für die Zukunft wird es insbesondere darauf ankommen, ob es der Stadt gelingt, den positiven Trend bei den Besucherzahlen fortzusetzen. Da Düsseldorf derzeit jedoch große Anstrengungen unternimmt, das Stadtbild noch attraktiver zu gestalten – so erhält beispielsweise die Innenstadt durch das Projekt „Kö-Bogen II“ einen spektakulären Abschluss – spricht vieles dafür, dass die Rechnung langfristig aufgehen könnte“, so Alexander Trobitz.

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