Pressemitteilung

Rundumerneuerung für das Dreischeibenhaus bis 2013

Rund 30.000 Quadratmeter Bürofläche werden auf neueste Standards gebracht

Die in Hamburg ansässige und bundesweit tätige MOMENI Projektentwicklung und die Black Horse Investments haben mit der Modernisierung des Dreischeibenhauses begonnen. Die Erneuerung des 96 Meter hohen Wahrzeichens der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist für Ende 2013 geplant. Das Projektvolumen liegt insgesamt bei rund 220 Millionen Euro.

Blick auf Dreischeibenhaus vom Hofgarten

Nach Beendigung der Modernisierung wird das Dreischeibenhaus mit seinen 26 oberirdischen und drei unterirdischen Geschossen circa 30.000 Quadratmeter Bürofläche bieten. Damit soll die hohe Nachfrage nach großen, zusammenhängenden Flächen in der Innenstadt bedient werden. Ein wichtiger Aspekt bei der Neugestaltung ist die deutliche Reduzierung der Energie- und Betriebskosten. Die Sanierung erfolgt nach Green-Building-Kriterien. Mit der Planung der Revitalisierungsmaßnahmen ist das Architekturbüro HPP Hentrich-Petschnigg & Partner beauftragt worden.

Die Projektfinanzierung haben die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank als Konsortialführerin und die Deutsche Hypothekenbank übernommen. "MOMENI und Black Horse haben gemeinsam mit den Architekten von HPP sehr viel Zeit in die Entwicklung der Planung investiert, damit das Ergebnis hervorragend wird", sagt Patrick Schwarz-Schütte, Geschäftsführer von Black Horse Investments. "Die jetzt vorliegende Planung ist perfekt auf unsere Zielgruppen, wie Rechtsanwaltssozietäten, Beratungsunternehmen,Finanzdienstleister, aber auch Industrieunternehmen, zugeschnitten."

Augenmerk auf Nachhaltigkeit

Das Dreischeibenhaus bietet einen beeindruckenden Panoramablick über die Dächer der Stadt durch die sich öffnen lassenden Fenster und verfügt über einen außen liegenden Sonnenschutz. Neben der neuen, energieoptimierten, doppelschaligen Fassade belegt auch die Gebäudetechnik das besondere Augenmerk der Investoren auf Nachhaltigkeit. Beispiele hierfür sind das raumweise regulierbare Heiz- und Kühlsystem sowie über Präsenzmelder gesteuerte Arbeitsplatzbelichtung.

Geplante Terrasse auf dem dem Dach des Dreischeibenhauses
Geplant sind auch Terrassen auf dem Dach des Dreischeibenhauses.

Das Raumprogramm schließt eine zweigeschossige Lobby mit repräsentativer Vorfahrt, eine Tiefgarage mit rund 260 Stellplätzen und spektakuläre Dachterrassen mit ein. Die Revitalisierung des Dreischeibenhauses trägt maßgeblich zur städtebaulichen Aufwertung des Areals zwischen Hofgarten und Königsallee als exklusive Büro- und Einzelhandelslage bei.

MOMENI ist schon seit Längerem eine bekannte Größe im Düsseldorfer Immobilienmarkt. Dies belegen Beispiele im Bankenviertel wie die sehr erfolgreichen Büro- und Geschäftshäuser BEN XII und 3HOCH5 sowie das Benrather Karree, an dessen Realisierung das Unternehmen ebenfalls federführend beteiligt war. Die MOMENI Gruppe ist als Investor auf die Entwicklung und das Asset-Management von hochwertigen Immobilienprojekten spezialisiert. Das Unternehmen verfügt über tief gehende Marktkenntnisse in Bezug auf die wichtigsten Immobilienstandorte Deutschlands. Die Black Horse Investments GmbH (BHI), die Vermögensverwaltung der Düsseldorfer Familie Schwarz-Schütte, hat sich unter anderem auf Beteiligungen an Projektentwicklungen hochwertiger Immobilien in Top-Lagen im In- und Ausland spezialisiert.

Das Dreischeibenhaus geht zurück auf einen Architekturwettbewerb, den die Phoenix-Rheinrohr AG im Jahre 1957 ausgeschrieben hatte. Diese verfolgte das Ziel, in der Düsseldorfer Innenstadt eine neue Firmenzentrale zu errichten. Das renommierte Architekturbüro HPP Hentrich-Petschnigg & Partner ging damals mit einem bis heute spektakulären Entwurf als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor. Das Ergebnis der Konzeption mit den drei gegeneinander versetzten schmalen Scheiben, von denen die mittlere mit circa 96 Metern Höhe die beiden äußeren um drei Geschosse überragt, findet noch heute viele Bewunderer. Dieser Gliederung verdankt das Gebäude auch seinen Namen.

1960 fertig gestellt

1960 nach dreijähriger Bauzeit fertig gestellt, vermochte das Dreischeibenhaus auch in einer Zeit voller architektonischer Highlights innerhalb Europas hervorzustechen. Das Thyssenhaus der Phoenix-Rheinrohr AG, Düsseldorf, gilt unbestritten als Inkunabel deutscher Nachkriegsarchitektur. Noch fünfzig Jahre nach Fertigstellung markiert das Dreischeibenhaus eine der architektonischen Glanzleistungen des weltweit renommierten Architekturbüros HPP.

Historische Aufnahme des Dreischeibenhauses aus den 60er Jahren
Historische Aufnahme aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Dank der Anordnung der drei Scheiben mit einem zentralen Erschließungskern können die verhältnismäßig kurzen Flure und Treppen direkt belichtet werden. Die Stahlskelettkonstruktion wurde über einem Grundkörper mit drei Kellergeschossen errichtet und bietet auf 26 oberirdischen Geschossen Raum für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Über moderne Aufzüge gelangt man in die Büroetagen, die mit individuellen Grundrisslösungen wie Einzelbüros, Kombibüros oder auch Großraumlösungen flexibel entwickelt werden können. Mit über 1.400 Quadratmetern Bruttogeschossfläche pro Etage sind sehr effiziente Organisationsformen mit geringen Nutzflächen pro Arbeitsplatz realisierbar. Durch die großzügigen Fenster in Ost-West-Richtung wird eine hohe Tageslichtausbeute an den Arbeitsplätzen ermöglicht. 1988 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.



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