Pressemitteilung
"Nördlich Westfalenstraße": Siegerentwurf wird vorgestellt
Ergebnis aus dem Gutachterverfahren wird am 15. November in der Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule präsentiert
Nach Produktionsaufgabe der beiden Firmen Paguag GmbH & Co. (heute C.F. Gomma Germany GmbH) und Sack & Kiesselbach Maschinenfabrik GmbH besteht nun die einmalige Gelegenheit, diese bislang nicht zugänglichen Flächen wieder zu einem Teil der Stadt werden zu lassen. Zu diesem Zweck hat die Landeshauptstadt Düsseldorf gemeinsam mit den Grundstückseigentümern ein mehrstufiges Gutachterverfahren unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt. Im Anschluss daran beschloss die Jury einstimmig, das Konzept des Düsseldorfer Teams Petzinka Pink Architekten und FSWLA Landschaftsarchitektur als Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren zu empfehlen. Der Siegerentwurf soll nun im Rahmen einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung am Dienstag, 15. November, 18.30 Uhr, vorgestellt werden. Als Örtlichkeit wurde die bereits von den Veranstaltungen des Gutachterverfahrens bekannte Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule, Graf-Recke-Straße 170 gewählt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen und das weitere Verfahren mitzugestalten.

Quartiersplatz Westfalenstraße (Animation).
Der Entwurf sieht vor, die bestehende Grünfläche an der Westfalenstraße zu einem öffentlichen multifunktionalen Quartiersplatz umzuwandeln, der Auftakt und Rückgrat des neuen Quartiers wird. Östlich des Platzes soll ein urbaner Gebäudekomplex mit Einzelhandel im Erdgeschoss und darüber liegenden Wohnungen entstehen. Nördlich davon ist ein neues Wohnquartier geplant, das sich aus Blockstrukturen mit grünen Höfen zusammensetzt. Eine der bestehenden Gewerbehallen soll zu einem Wohngebäude umgebaut werden. Damit bleibt ein Stück industriehistorisches Rath identitätsstiftend für die Zukunft ablesbar.
"Ich freue mich sehr, dass wir dieses Gelände im Herzen von Rath wieder in den Stadtteil integrieren können. Hier kann ein neues lebenswertes Quartier entstehen, das mit dem Erhalt und dem innovativen Umbau der bestehenden Halle auch das von der Bevölkerung geforderte besondere Highlight enthält", erklärt Oberbürgermeister Dirk Elbers.
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